Clip oder Session: zwei völlig verschiedene Dinge

Viele kommen über Clips in diese Szene und überlegen irgendwann, ob eine echte Session der nächste
Schritt ist. Das ist eine größere Entscheidung, als sie aussieht — die beiden Formen haben wenig
gemeinsam.

Ein Clip ist eine Aufführung

Er ist geschnitten, wiederholbar und für ein Publikum gemacht, das die Kamera ersetzt. Die Ansprache
richtet sich an eine unbestimmte Person — deshalb funktioniert er bei vielen gleichzeitig. Nichts daran
ist auf dich zugeschnitten, und genau das macht ihn niedrigschwellig: es gibt keine Absprache, kein
Nachher, keine Verpflichtung.

Eine Session ist eine Aushandlung

Sie beginnt mit einem Vorgespräch, in dem Grenzen, Gesundheitliches und ein Abbruchwort geklärt
werden, und sie endet mit einem Nachgespräch. Wer das überspringen will, sollte keine Session buchen.
Seriöse Dominas führen dieses Gespräch nicht als Formalie, sondern weil sie sonst nicht arbeiten
können — sie müssen wissen, woran sie sind.

Der Zwischenweg: Auftragsclip

Ein nach deiner Vorgabe produzierter Clip. Du beschreibst, was passieren soll, sie sagt zu oder ab
und nennt einen Preis. Kein Treffen, aber persönlich zugeschnitten. Für viele ist das der ehrlichere
nächste Schritt als eine Session, weil man merkt, ob die eigene Vorstellung überhaupt tragfähig ist,
wenn man sie zu Papier bringen muss.

Was ein Auftrag kostet — und warum

Meist ein Vielfaches eines Katalogclips. Er wird einmal gedreht, für eine Person, ohne Aussicht auf
Zweitverwertung. Wer das im Kopf hat, versteht auch, warum manche Wünsche abgelehnt werden, die
technisch machbar wären: sie lassen sich nicht weiterverkaufen und rechnen sich nur zu einem Preis,
den kaum jemand zahlen will.

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